„Sinder ready zum tanze? Sinder ready zum singe? Sinder ready für Party?“ wurde Baschi angesagt vor dem Auftritt. Für all das steht er und all das wurde genau so umgesetzt. Die Organisatoren von der ersten Ausgabe dieses Festivals als Nachfolger vom Openair Etziken haben ihn wohl bewusst als bewährte Stimmungskanone eingeplant und es ist wunderbar aufgegangen kann man bilanzieren. Zweites Stadt-Festival für Baschi in 2 Tagen und doch ist jedes wieder anders. Wer dachte Copy-Paste vom Set in Schaffhausen lag falsch (inkl. mir ;)), die Setliste erinnerte vielmehr an frühere Openairs aber genau diese Vielfalt und Abwechslung hat mir speziell gefallen – ein Lob an die Band!
Natürlich gab es auch Parallelen zu gestern mit „Bürgin“ zum Start, „Huus boue“, „Gott“ oder dem Medley.
Aber es waren viele Songs dabei die man schon länger nicht gehört hat… „oh wie schad“, „Müntschi“, Bälpmoos, „Ehrlich“ oder „Wenns Läbe drzwüsche chunnt“.
Bei „Vino Rosso“ übernahm Bassist Geza den Part von Valentino Vivace, was mit Sonderapplaus belohnt wurde.
Ein Duett fand auch heute statt – „wenn du das Lied ghörsch“ mit Joya Marleen, die vor Baschi spielte und diesen Song bei Sing meinen Song interpretierte.
Was sehr positiv auffiel war, wie textsicher und laut das Solothurer Publikum mitsang. Man könnte ahnen Baschi wusste dies zB. von Auftritten im Kofmehl und hat davon natürlich ausgiebig Gebrauch gemacht mit den richtig ausgewählten Songs. Baschi kommts nicht auf die Grösse eines Festivals an sondern aufs Herzblut der Veranstalter und vom Publikum und er werde anderen Musikern sehr positiv von dieser neuen Festival-Perle berichten versprach er. Es freute ihn schon bei der Premiere am Start zu sein und nicht erst nach 15 Jahren wie in Schaffhausen.
Zum Schluss folgte wiederum der Ausflug ins Publikum bei „bring en hei“. Er fühlt sich eben wohl im Solothurn – heibracht, Auftrag erfüllt, alle sehr zufrieden!
